Aktuelles


SAMSTAG, 20. OKTOBER 2018, 14 UHR

STADTBUMMEL DURCH DEN KÖLNER SÜDEN,
FRINGSVEEDEL UND NEUSTADT.

Dr. Claudia Euskirchen wird uns noch einmal ein interessantes Stück Kölner Altstadt zeigen: das barocke Haus Balchem in der Kölner Südstadt, Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung, Städtebau nach Pariser Vorbild in der gründerzeitlichen Stadterweiterung, ein preußisches Fort mit Parkanlage der 1920er Jahre, die alte Kölner Universität. Dazu die Antwort auf die Frage: Was hat die Kirche St. Severin mit der Duisburger Salvatorkirche gemeinsam?
SONNTAG, 2. DEZEMBER 2018, 16 UHR

ADVENTSVERANSTALTUNG MIT VORTRAG:
PROTESTANTISCHER KIRCHENBAU
IM KATHOLISCHEN UMFELD

Mit Brandenburg-Preußen bekommen die Protestanten am Niederrhein im 17. Jahrhundert eine Schutzmacht. So können sie auch im mehrheitlich katholischen Herzogtum Jülich-Berg Kirchen bauen, trotz mannigfaltiger Erschwernisse. In den Reichsstädten Aachen und Köln hatten es die Protestanten aber noch schwerer: Erst seit der Franzosenzeit und dann der Inbesitznahme der Rheinlande durch Preußen wird überall öffentlicher protestantischer Gottesdienst möglich. Der ehemalige Hauptkonservator des LVR, Dr. Ulrich Stevens, erläutert die Meilensteine auf dem Weg dorthin: Bau der Trinitatiskirche in Köln und Wiederaufbau des sog. Altenberger Domes, der nach dem Willen des Königs Simultankirche wurde und bis heute ist.

Mercator Matinéen 2018: "Der Blick in den Himmel"

SONNTAG, 28. Oktober , 11.15 Uhr
Dr. Sibylle Anderl:
(Feuilleton/Redaktion Natur und Wissenschaft der F.A.Z)
"Das Universum und Ich. Wie lange dauert eine Ewigkeit?"
Begleitender Gottesdienst von Pfarrer Winterberg in der Salvatorkirche Astrophysiker wissen verdammt viel: dass das All zu 26 Prozent aus dunkler Materie besteht und das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxie M87 so viel wiegt wie 6,6 Milliarden Sonnen. Doch wie kommen sie eigentlich zu diesem Wissen? Könnte das Universum in Wahrheit nicht ganz anders aussehen? Die Philosophin und Astrophysikerin Sibylle Anderl erzählt mitreißend von der Arbeit der Astronomen, die aus kleinsten Indizien wie dem Lichtspektrum oder der Bewegung der Sterne darauf schließen, woraus Planeten bestehen und über welche Masse Schwarze Löcher verfügen. Ihr Buch ist eine Liebeserklärung an die Erforschung des Weltalls, eine lehrreiche, faszinierende philosophische Reise in die Welt der Astrophysik und zu den Grenzen unseres Wissens. Zu dem Thema findet ein Gottesdienst in der Salvatorkirche statt

SONNTAG, 25. November, 11.15 Uhr
Rüdiger Vaas:
(bild der wissenschaft)
"Mars macht mobil - Ist Leben im All möglich?"

Mehrere Robotfahrzeuge erkunden gegenwärtig unseren Nachbarplaneten so genau wie nie zuvor - unter anderem auf der Suche nach Wasser, Biomolekülen und sogar Lebensspuren. Auch weitere Orte im Sonnensystem haben verblüffenderweise geochemische Eigenschaften, die notwendig sind für die Entstehung von Leben, wie wir es kennen. Außerdem haben Astronomen inzwischen mehr als 3000 Planeten bei anderen Sternen entdeckt. Die Wahrscheinlichkeit wächst also, dass die Erde nicht der einzige belebte Planet im Weltraum ist. Astronomen suchen überdies nach Anzeichen von intelligenten Zivilisationen in der Milchstraße und darüber hinaus. Neue Erkenntnisse legen sogar nahe, dass ein Kontakt relativ bald bevorstehen könnte. Was würde das für Folgen haben und für unser Welt- und Selbstverständnis bedeuten? Wären wir überhaupt vorbereitet? Oder sollten wir uns verstecken? Der Vortrag berichtet allgemeinverständlich über die aktuellen Forschungen und Diskussionen.

Kultur- und Stadthistorischen Museum
Johannes-Corputius-Platz 1
47051 Duisburg