Satzung der Mercator-Gesellschaft

 

Beschlossen auf der Ordentlichen Mitgliederversammlung am 3.Dezember 1989.

§ 1 Name und Sitz

Die Mercator-Gesellschaft. Verein für Geschichte und Heimatkunde e.V., hat ihren Sitz in Duisburg.


§ 2 Zweck

Die Mercator-Gesellschaft, Verein für Geschichte und Heimatkunde e.V. Duisburg, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte Duisburgs und seiner Region und die Verbreitung der auf diesem Wege gewonnenen Erkenntnisse aus Geschichte und Landeskunde. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Herausgabe zweier wissenschaftlicher Schriftenreihen (Duisburger Forschungen und Duisburger Geschichtsquellen), durch Veranstaltung wissenschaftlicher Vorträge und landeskundlicher Exkursionen.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden; die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinerlei Ansprüche an das etwa vorhandene Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3 Vermögen bei Auflösung usw.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Fortfall seines bisherigen Zweckes fallt das Vermögen des Vereins an die Stadt Duisburg, welche es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied kann jeder werden, der an den Zielen des Vereins ernstlich interessiert ist. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen den ablehnenden Bescheid ist die schriftliche Beschwerde innerhalb von zwei Wochen an den Vorstand zulässig, über den die nächste Mitgliederversammlung endgültig entscheidet.


§ 5 Ehrenmitgliedschaft

Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung gewählt und erhalten alle Rechte der Vereinsmitglieder ohne Beitragspflicht.


§ 6 Verlust der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt: a) durch Tod, b) durch Austritt aus dem Verein, c) durch Streichung aus der Mitgliederliste.

Ein Mitglied kann jederzeit aus dem Verein austreten. Der Austritt erfolgt durch Anzeige an den Vorstand und befreit nicht von der Entrichtung des laufenden Jahresbeitrages.


§ 7 Organe

Die Organe des Vereins sind. 1) der Vorstand, 2) die Mitgliederversammlung.


§ 8 Vorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen aus fünf Mitgliedern, die alle 3 Jahre von der Mitgliederversammlung neu gewählt werden, und zwar aus dem 1.,2. und 3. Vorsitzenden sowie dem Schriftführer und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Stadtarchivs als Betreuer der gemeinsam von Mercator-Gesellschaft und Stadtarchiv herausgegebenen Schriften.

Das Kassengeschäft führt ein vom Vorstand bestimmtes Mitglied des Vorstandes oder Beirates. Die Kasse ist jährlich von zwei Kassenprüfern zu prüfen, die vom Vorstand vorgeschlagen und von den Teilnehmern der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden.

Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst. Seine Mitglieder vertreten sich im Falle der Verhinderung eines Vorstandsmitgliedes gegenseitig. Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens drei Mitgliedern.

Zwei Vorstandsmitglieder können nach außen den Verein vertreten.


§ 9 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung muss jährlich mindestens einmal, und zwar im ersten Kalendervierteljahr, zusammentreten. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden auf Antrag des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von 10 Mitgliedern, der Zweck und Grund enthalten muss, durch den I. Vorsitzenden einberufen.

Die Benachrichtigung geschieht in beiden Fällen mindestens drei Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung. Regelmäßige Punkte der Tagesordnung in der ordentlichen Mitgliederversammlung sind: a) Berichterstattung des Vorstandes, b) Jahresabschluss, c) Entlastung des Vorstandes.

Die Versammlung entscheidet durch Stimmenmehrheit; bei Satzungsänderungen ist eine Zweidrittel-Mehrheit erforderlich.

Die Beschlüsse sind schriftlich aufzuzeichnen und von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Sie werden allen Mitgliedern bekannt gegeben.


§ 10 Beirat

Aus dem Kreise der Mitglieder kann ein Beirat gebildet werden, der den Vorstand in der Erfüllung seiner Aufgaben berät und unterstützt. In ihm können auch Persönlichkeiten, die nicht Mitglieder des Vereins sind, um Mitarbeit gebeten werden, wenn von ihnen eine besondere Förderung der Vereinszwecke zu erwarten ist.

Die Beiratsmitglieder werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf 3 Jahre gewählt.


§ 11 Redaktionsausschuss

Das Stadtarchiv Duisburg und die Mercator-Gesellschaft sind gemeinsam Herausgeber der "Duisburger Forschungen", deren Schriftleitung beim Stadtarchiv liegt. Es kann vom Vorstand ein Redaktionsausschuss eingesetzt werden, der die zur Veröffentlichung vorgelegten Arbeiten prüft, über die Annahme entscheidet und die Drucklegung überwacht. In diesen Ausschuss werden berufen der Schriftleiter, die Leiter des Stadtarchivs und des Niederrheinischen Museums als wissenschaftliche Gutachter und zwei weitere Mitglieder.


§ 12 Zusammenkünfte

Zu den vorgesehenen wissenschaftlichen und heimatkundlichen Zusammenkünften (Vorträgen, Besichtigungen, Wanderungen) werden die Mitglieder eingeladen. Die Ergebnisse werden schriftlich niedergelegt und nach Möglichkeit den Mitgliedern zugestellt.


§ 13 Einkünfte

Der Jahresbeitrag wird vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Jedem Mitglied wird ein Exemplar der vom Verein während des Geschäftsjahres herausgegebenen Schriften geliefert.


§ 14 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 15 Auflösung

Die Auflösung geschieht auf Beschluss der Mitgliederversammlung bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder mit Dreiviertel-Stimmenmehrheit. Ist die erste Versammlung nicht beschlussfähig, so ruft der Vorstand binnen Monatsfrist eine neue Versammlung ein, die auf jeden Fall beschlussfähig ist und mit Dreiviertel-Stimmenmehrheit entscheidet.